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Zum „dauernden“ Gedächtnis - 59. Forster Geschichtsstammtisch widmet sich den Gefallenen-Denkmälern der Region.
01.11.2018 00:15 - Frank Henschel
In diesem Jahr wird an das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren erinnert. Für das heutige Forster Stadtgebiet kann man davon ausgehen, dass über 1000 Bewohnern ihr Leben in diesem Krieg gelassen haben.
Im Nachgang dieser europäischen Tragödie errichteten Städte, Dörfer, Kirchengemeinden, Vereine für ihre Toten und Vermissten eine Vielzahl von Denkmälern und Gedenktafeln. Doch an kaum einen Denkmal ist die Zeit mit ihren wechselnden politischen Ausrichtungen spurlos vorübergegangen. Einige sind verschwunden, andere wurden versetzt, die Bekrönung abgenommen oder Schriften heraus gemeißelt.
Manche Objekte waren so gut wie vergessen, wie die Gedenktafel in der alten Feuerwehr in Keune. Andere, wie die Gedenktafel der Forster Fleischinnung überdauerten die Zeit in einem Versteck. Und erst vor wenigen Wochen wurde das Gefallenden-Gedenken der Forster Sänger im alten Stadtpark freigelegt und erneut.
Für ein Ahnenforschungsprojekt hat Frank Henschel in den letzten Jahren diese Denkmäler und Tafeln erfasst und wird nun beim nächsten Geschichtsstammtisch darüber sprechen.
Im Anschluss zeigt Frank Junge in ungewöhnlichen Filmaufnahmen, wie diese Denkmäler mit ihrer Architektur Dorfplätze und andere Orte bis heute prägen.
Herzlich Willkommen! Der Eintritt ist frei!

Frank Henschel
f.henschel@gmx.de




Aufnahme: Frank Junge - Das vermutlich höchste Gefallenen-Denkmal der Region - wo das ist, erfahren Sie beim 59. Geschichtsstammtisch.

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