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Verschollene Kunst und Kultur in Forst (Lausitz)

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Neuigkeiten zum Weberbrunnen.
21.03.2017 00:15 - Frank Henschel
Ein Artikel zum Weberbrunnen am 21.12.2014 war der Beginn dieser Rubrik in der es hauptsächlich um verschollenes Forster Kunst- und Kulturgut geht. Nach Monaten der Ruhe scheint nun Bewegung in die Sache „Weberbrunnen“ geraten zu sein. In den letzten Tagen sind in Polen zwei Artikel in der Gazetta Lubuska zum Weberbrunnen und der Figur erschienen. Der Weberbrunnen steht in seinen Resten auf der polnischen Seite der „Langen Brücke“. Die Weberfigur befindet sich in Zielona Gora/Grünberg. Hintergrund der Regung in Polen scheint ein Bemühen aus Forst zu sein, die Figur in unsere

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Schacksdorfer wollten nicht mehr am Pranger stehen. Wurde er vergraben?
05.02.2017 17:00 - Frank Henschel
Unscheinbar sehen die beiden Basaltsäulen aus, die hier auf dem Foto um 1939 abgebildet sind. Doch sie bergen eine spannende Dorfgeschichte. Denn es sind die beiden Prangersäulen, die rechts an der Kirche von Groß Schacksdorf standen. Sie waren aber nicht für Mord und Totschlag sondern schon für recht gering anmutende Vergehen vorgesehen. Die Dorf-und Flurordnung aus dem Jahr 1740 bestimmte, dass vor der Predigt kein Spiel weder mit Karten noch mit Kegeln oder Eiern erlaubt sei, und das die Übertreter dieses Verbotes, falls sie nicht 8 Groschen Strafe zahlen können, am

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Brachte der letzte Geschichtsstammtisch mit historischen Forster Luftbildaufnahmen den entscheidenden Tipp zur Auflösung des Jennrich Gemäldes?
27.01.2017 21:00 - Frank Henschel
Fast zwei Jahre rätselte die interessiert Öffentlichkeit, Experten und Hobbyhistoriker über den Fabrikhof, den der Forster Maler Willi Jennrich 1939 malte (siehe hier Artikel vom 29.5.2015). Alle Verortungen scheiterten bisher. Da der Fabrikhof keinen Stadteisenbahnanschluß (Schwarze Jule) zeigt, wurden auch intensiv Objekte südlich der Eisenbahnlinie unter die Lupe genommen. Auch dort ohne Erfolg. Nun hat eine Luftbildaufnahme, die beim gestrigen Geschichtsstammtisch im Forster Hof präsentiert wurde, neuen Schwung in die Suche von Jennrichs Fabrikhof gebracht. Ein aufmerksamer Besucher entdeckte in der hier abgebildeten Luftbildaufnahme einen hellen Giebel, der ihn stark an

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Sensationeller archäologischer Fund wanderte vermutlich durch den Schornstein
22.11.2016 23:30 - Frank Henschel
Zugegeben: Forst ist nicht gerade berühmt für besondere archäologische Funde. Die 2002 auf dem Gebiet vom neuen Stadtteil Horno gefundenen Brunnen der Billendorfer Kultur (vor rund 2300 Jahren) und die 2013 am Kegeldamm ausgegrabenen MG-Panzernester waren die letzten Entdeckungen, die eine gewisse Aufmerksamkeit erzielten. Doch vor reichlich 80 Jahren gab die Erde bei Forst etwas Besonderes preis. Einen vermutlich mehr als 3000 Jahre alten Einbaum entdeckten 1934 Arbeiter bei Entwässerungsarbeiten auf den Naundorfer Wiesen. Noch heute kann man über die Umsicht des Tiefbauunternehmers Walter Schmidt (heute Firma Schmidt/Dunkel) nur staunen, der

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Neues zur Hänsel-Halle (Reithalle) in Forst (Lausitz)
27.10.2016 17:43 - Helmut Fleischhauer
Am 10.03.2016 veröffentlichte ich einen Aufruf zur Hänsel-Halle von Uwe Jörgler. Er wunderte sich, warum darüber kaum etwas bekannt ist. Die Reithalle wurde von dem Tuchfabrikanten und Reiter Hänsel in Auftrag gegeben und war bei der Fertigstellung 1935 eine der größten Reithallen Deutschlands. 1936 hatte die SA durch einen Erlass Hitlers das „Nationalsozialistische Reiterkorps“ (NSRK) ins Leben gerufen, dessen Zweck eine „einheitliche Ausbildung im Reiten und Fahren vor der [Militär]Dienstzeit“ sein sollte. Alle 18-20jährigen männlichen Reiter (die Mitglieder in einem ländlichen Reitverein waren) mussten dem NSRK angehören, wenn sie für die

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„Froschbrunnen“ auf der Wehrinsel schwer beschädigt! Frosch gesichert! AKTUALISIERT !!
22.08.2016 17:00 - Frank Henschel
AKTUALISIERUNG EINES ÄLTEREN ARTIKELS VOM 18.08.2016. Wie Mitte August auf einer Forster Facebook-Seite zu erfahren war, ist der „Froschbrunnen“ von der Wehrinsel schwer beschädigt worden. Die Froschfigur wurde brutal abgeschlagen. In der Zwischenzeit haben die Recherchen von Helmut Fleischhauer folgenden Sachstand ergeben. Die Froschfigur wurde in der Nacht vom 16. zum 17. August vom Sockel abgeschlagen. Anschließend ist die Figur wieder auf dem Sockel platziert worden. Nach dem der Schaden aufgefallen ist, sicherten Mitarbeitern des Rosengartens den Korpus. Bilder dazu hier in der Rubrik "Aktuelles". Dementsprechend kann man heute nicht mehr

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Das Gefallenendenkmal der Forster Fechterschaft – verkippt im stillgelegten Mühlgrabenarm oder abtransportiert?
01.08.2016 23:00 - Frank Henschel
Auf der Veranstaltung des Forster Geschichtsstammtisches im Juli 2016 stand die Geschichte des Forster Kanuvereinssport im Mittelpunkt. Dabei kam auch die 1910 gebildete Kanusektion der Forster Fechterschaft als erster Kanuverein mit in den Fokus. Ursprünglich wurde der Verein 1898 tatsächlich als Fechtverein zur Übung mit alten deutschen Waffen wie Florett, Säbel und Schläger sowie für Hieb- und Stoßfechten nach Lion’scher Schule gegründet. Ab 1910 konnte der Verein ein Bootshaus am Mühlgraben sein Eigen nennen. An diesem Bootshaus errichtete man u.a. auch ein Denkmal für 31 Vereinsmitglieder, die ihr Leben im 1.

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Der Sockel bleibt weiter leer. Letztes Foto vom „Mädchen mit dem Frosch“ stammt aus dem Jahr 1971
21.07.2016 23:30 - Frank Henschel
ERGÄNZUNG ZU DEN ARTIKELN VOM 30.07.2015 UND 02.01.2015 Bisher konnte keine „heiße Spur“ zum Verbleib der Figur „Das Mädchen mit dem Frosch“ von der Forster Wehrinsel aufgenommen werden. Dennoch gibt es neue Erkenntnisse, die sich aus Recherchen des Rosengarten-Manager Stefan Palm und einem Foto aus der Sammlung von Frank Owczarek ergeben. Nach neusten Erkenntnissen gehört die verschollene Figur zu Skulpturen aus der Anfangszeit des Forster Rosengartens. Sie wäre damit heute über hundert Jahre alt. Geschaffen wurde sie vom Cottbuser Bildhauer Walter Adler, der u.a. auch den bekannten Bärchenbrunnen schuf. Die verschollene

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Eine Forster Entdeckung im Freilandmuseum Lehde
11.07.2016 23:00 - Frank Henschel
Was haben eine alte Schwengelpumpe im Freilandmuseum Lehde und der historische Kaskadenbrunnen der Rosen und Garten Ausstellung (Ruga) 1913 in Forst gemeinsam? Beide wurden von der Forster Brunnenbau- und Bohrfirma „Blandow“ aus Forst errichtet. Die Firma Blandow taucht 1906/1907 unter dem Namen Max Blandow in Anzeigen und auf der Ausstellung für Handwerk und Gewerbe auf. Spätestens seit 1921 wird sie unter dem Namen Otto Blandow im Adressbuch und in Anzeigen in der Frankfurter Straße 45 geführt. Das die Firma Blandow für mehr als nur einfache Schwengelpumpen prädestiniert war, zeigt der höchst

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Historische Abbildungen vom Pförtener Sarkophag für die Restaurierung gesucht!
09.07.2016 23:30 - Frank Henschel
Die Vorbereitungen für die Restaurierung des zerstörten Sarkophags im Pförtner Schlosspark haben begonnen. Möglich ist dies durch die dankenswerte finanzielle Unterstützung der Hermann Reemtsma Stiftung aus Hamburg. Mit der Fertigstellung kann Ende 2017 gerechnet werden. Doch nun sind für die Restaurierung des Sarkophags historische Aufnahmen (Fotos/Zeichnungen etc) sehr wichtig. Daher wird um die Bereitstellung solcher Materialien gebeten. JEDES BILD KANN WICHTIG SEIN! Wer dies unterstützen möchte, kann sich an die Stadt Forst (Lausitz), Herrn Zuber (E-Mail: s.zuber@forst-lausitz.de oder Telefon: 03562 989-110) wenden. Frank Henschel f.henschel@gmx.de

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Vor einem Jahr verschwand das Forster Brückenmännchen – bisher gibt es keine Spur!
08.07.2016 00:10 - Frank Henschel
(ERGÄNZUNG ZUM ARTIKEL VOM 08.07.2015 u. 16.07.2015) Vor einem Jahr wurde das Brückenmännchen von der Ruine der Langen Brücke zwischen Forst und Zasieki/Berge gestohlen. Die Hoffnung soll nicht aufgegeben werden, dass dieses Forster Wahrzeichen eines Tages wieder auftaucht. Deshalb soll mit diesem Beitrag an das Verschwinden der Figur vor einem Jahr erinnert werden. Informationen zum Verbleib des Brückenmännchens erbittet: Frank Henschel f.henschel@gmx.de

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Verschollenes und Wiederentdecktes an der Sänger-Eiche
03.07.2016 13:00 - Frank Henschel und Frank Owczarek
Sänger aus Forst und den eingemeindeten Orten haben manche Spuren hinterlassen. Erinnert sei hier an das wunderschöne Eckchen um die Sängerbank am Euloer Bruch. Vermutlich etwas weniger bekannt ist heute die Sänger-Eiche im alten Stadtpark (R.-Wagner/Jänicke Strasse). Die Anlage mit einer Eiche, einem Gedenkstein und einer schönen Metallketteneinfassung mit Lyra wurde im Herbst 1893 angelegt. Lediglich der seiner Gedenktafel beraubte Stein erinnert noch etwas an die Pflanzung. Die letzten Reste der Metalleinfassung wurden im vergangenen Winter gestohlen. Am 1. August 1921 kam es aus traurigem Anlass zur Erweiterung der Anlage. Vier

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Geschäft Julius Besser - Gelöst
08.06.2016 08:44 - Helmut Fleischhauer
Gestern rief mich Frau Heilborn-Guenther aus Rosengarten im Kreis Harburg an. Sie schrieb mir dann eine Email: "Julius Besser war der zweite Mann meiner Uroma Elise Besser. Mein Bruder schreibt in Brasilien ein Buch über unsere deutsche Familie und uns fehlt dieses kleinen Detail. Wissen sie was für ein Geschäft es war ? Vielen Dank, schöne Grüße, Cristina Heilborn-Guenther P.S.: Wenn sie Interesse haben, können Sie über Elise Besser, meine Uroma, auf der Homepage der Stolperstein Initiative Charlottenburg lesen. Es gibt auch ein paar Zeilen über Alexander Besser, der Sohn von

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Steinblock im alten Stadtpark behält weiter sein Geheimnis
31.05.2016 23:00 - Frank Henschel
ERGÄNZUNG ZUM BEITRAG VOM 24.04.2015 Auf dem Geschichtsstammtisch im April 2016 beschäftigten sich die Besucher mit dem alten Stadtpark. Dabei stand auch der rätselhafte Steinblock an der Westseite des Parks wieder im Mittelpunkt. Manch interessante Idee wurde zu diesem Stein und der Anhöhe ins Spiel gebracht. Zum einen könnte es sich bei dem Hügel um die Reste eines Eiskellers für das Schützenhaus handeln. Zum anderen wurde eine besondere Sichtachse zur C.H. Pürschel-Fabrik deutlich. Sollte der stolze Fabrikant selbst für die Anhöhe mit gutem Blick auf seine Fabrik gesorgt haben? Auch über

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Überraschender Fund auf Forster Kleingartengelände - Grabplatten vom früheren Friedhof I entdeckt
17.04.2016 22:15 - Manfred Geisler
Da staunte Helfried W. nicht schlecht. Als der 54-jährige Forster bei Arbeiten in seinem Kleingarten an der Weststraße mit seiner Schaufel plötzlich auf Widerstand stieß, erlebte er eine Überraschung. Im Boden verborgen fand er vier steinerne Objekte, die sich später, bei genauerem Hinsehen als Grabplatten entpuppten, die zweifelsfrei dem ehemaligen Friedhof I (zwischen Bahnhofstraße und Frankfurter Straße) zugeordnet werden konnten. Ein Fund, mit dem man nicht wirklich rechnen konnte, denn über den Verbleib der Grabdenkmäler des ehemaligen Friedhofs gibt es keine konkreten Angaben. Umso überraschender, dass sich jetzt, per Zufall, der

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Das Heilmann-Bild blieb in der Luisenschule - Aus den Aufzeichnungen von Oberbürgermeister Dr. Gero Friedrich zu den Kriegstagen 1945 in Forst
24.03.2016 23:00 - Frank Henschel
ERGÄNZUNG ZUM BEITRAG VOM 23.01.2015 Soeben erschien im UK-Verlag (Forster Wochenblatt) das 19. Bändchen der Reihe „Aus der Heimat“. Darin sind diesmal die Aufzeichnungen zu den Forster Kriegstagen 1945 von Oberbürgermeister Dr. Gero Friedrich und seinem Sekretär/Stadtinspektor Horst Skatulla enthalten. Das Bändchen gibt einen guten Einblick in das Kriegschaos und die Absurditäten der Monate Februar, März, April 1945. Aber auch für die Forschung nach verschollenen Forster Kunst- und Kulturgut sind einige höchst spannende Ansätze dabei. So schreibt Friedrich, dass über 1400 Eisenbahnwagons an Gütern, Akten … aber auch Museumswerten ausgelagert wurden.

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Spiegelsaal in der Cattien-Villa - Das gesuchte Foto wurde entdeckt, aber es gibt eine neue Frage
22.03.2016 17:08 - Helmut Fleischhauer
Das gesuchte Foto von der Hochzeitsfeier konnte ausfindig gemacht werden. Die nette Dame, die das Foto in ihrer Sammlung hat, hat auch noch ein Foto des damaligen Kronleuchters im Spiegelsaal (Foto 3). Der Verbleib des prachtvollen Kronleuchters ist aber unbekannt. Wie mir die Dame sagte, wurde er abgebaut, zerlegt, in Kisten verpackt und abtransportiert. Fragen wurden nicht beantwortet. Kann dazu eine Leserin oder ein Leser etwas sagen? Die Cattien-Villa wurde seit den Fünfzigern bis zur Wende als KITA genutzt. Bestimmt gibt es Fotos von Veranstaltungen dort. Bitte einmal in Familienalben nachschauen

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Spiegelsaal in der Cattien-Villa - Wer hat Fotos davon?
17.03.2016 09:41 - Helmut Fleischhauer
In der Cattien-Villa sind die Wandtafeln des Spiegelsaales zwar noch vorhanden aber nicht an ihrem Platz. Nun gibt es ein Problem zur früheren Anordnung. Heute habe ich erfahren, dass es mindestens ein Foto des Spiegelsaales geben muss, auf dem die Anordnung zu sehen ist. In den fünfziger Jahr fand dort eine Feier statt, möglicherweise eine Hochzeit. Von dieser Feier gibt es ein Foto. Vor der Wand stand bei der genannten Feier eine lange Tafel, dahinter war die Vertäfelung mit den Spiegeln angebracht. Vielleicht hat noch wer dort gefeiert und hat Fotos.

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Die Hänsel-Halle (Reithalle) - Erste Ergebnisse
10.03.2016 09:04 - Helmut P. Fleischhauer
Uwe Jörgler schrieb: "Seit längerer Zeit verfolge ich eure Internetseite mit großem Interesse und habe heute auch einmal eine Frage zu diesem Thema. Warum gibt es SEHR wenig über die Hänsel-Halle (Reithalle)zu erfahren? Das einzige was ich darüber weiss ist dieses Foto. Für eine Antwort bedanke ich mich schon jetzt." Antwort bitte an die Kulturwegeseite. Emails stehen im Impressum, Link ist ganz unten. Wir leiten das dann weiter.

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Ein Stein bekommt seine Geschichte zurück - Geschichtsfreunde aus Polen und Deutschland restaurierten das „Grafenkreuz“
05.03.2016 23:00 - Frank Henschel
Am alten Weg zwischen Kohlo (poln. Koło) und Beitzsch (poln. Biecz) liegt ein riesiger Findling. Nur wenige Geschichtsenthusiasten war noch bekannt, dass dieser Stein nicht durch Naturgewalten sondern durch Menschenhand an diese Stelle gebracht wurde. Völlig zugewachsen und seines Schmuckes beraubt geriet er in den letzten Jahrzehnten fast völlig in Vergessenheit. Die eigentliche Geschichte des Steins führt uns in das Jahr 1856 zurück. Die Familie von Brühl hatte rechts und links der Neiße einen der größten Landbesitze der Lausitz. Im Mai 1856 ritt Friedrich August Graf von Brühl zur Inspektion der

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