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Die Schwarze Jule

Die Schwarze Jule
- 1893
Standort: Überall in der Stadt
Foto © Sammlung Sabine Lindner
Hinzugefügt am 14.11.2014

Zur Versorgung der Forster Industrie mit Rohstoffen und Kohle und zum Transport der Waren zum Bahnhof reichten Pferdefuhrwerke nicht mehr aus. So wurde eine meterspurige Stadtbahn gebaut.
Normale Güterwagen der Staatsbahn wurden auf Rollböcke geladen und dann zu den Industriebetrieben transportiert.
Das Schienennetz umfaßte zur Eröffnung ca. 17 km mit 59 Gleisanschlüssen und im Jahre 1934 24 Kilometer mit 98 Anschlüssen.
Der Betrieb begann mit 2 normalspurigen Lokomotiven als Verbindung zur Staatsbahn und 6 Schmalspurlokomotiven für den Betrieb in der Stadt.
Der Betrieb endete am 31. August 1965.

Die Forster Stadteisenbahn ging 1893 in Betrieb. Sie versorgte zur Eröffnung 66 Fabrikhöfe der Tuchindustrie mit Rohstoffen, vor allem Kohle. Das Schienennetz durch das Stadtgebiet maß 24 Kilometer. Die Lok fuhr höchstens acht Kilometer pro Stunde. 1920 wurde die Bahn Eigentum der Stadt Forst. 1927 verband sie 97 Fabriken und 283 Einzelbetriebe. 1965 wurde der Betrieb eingestellt. Die Jule stand bis 2012 im Verkehrsmuseum in Dresden und wurde am 27.07.2012 wieder an die Stadt Forst übergeben.

Die Forster nannten die Bahn - die eigentlich grün war - Schwarze Jule. Die Dampflok schleuderte Ruß in die Luft, dadurch verdreckte die Bahn und auch die Straßen…

Historische Fotos



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