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Verschollenes und Wiederentdecktes an der Sänger-Eiche
03.07.2016 13:00 - Frank Henschel und Frank Owczarek
Sänger aus Forst und den eingemeindeten Orten haben manche Spuren hinterlassen. Erinnert sei hier an das wunderschöne Eckchen um die Sängerbank am Euloer Bruch.
Vermutlich etwas weniger bekannt ist heute die Sänger-Eiche im alten Stadtpark (R.-Wagner/Jänicke Strasse). Die Anlage mit einer Eiche, einem Gedenkstein und einer schönen Metallketteneinfassung mit Lyra wurde im Herbst 1893 angelegt.
Lediglich der seiner Gedenktafel beraubte Stein erinnert noch etwas an die Pflanzung. Die letzten Reste der Metalleinfassung wurden im vergangenen Winter gestohlen.
Am 1. August 1921 kam es aus traurigem Anlass zur Erweiterung der Anlage. Vier Sänger aus dem Forster Männer-Gesangverein ließen im 1. Weltkrieg ihr Leben. Für diese setzte der Verein vier schlichte Gedenksteine.
Drei Steine konnten bei einer kürzlich vorgenommenen Sondierung ausgemacht werden. Es sind die Gedenksteine für Felix Rublack (+21.08.1917 in Rumänien), Paul Kamptz (+29.02.1916 Verdun, Frankreich), Alfred Noack (+05.12.1915 in Kuschljany, Russland). Lediglich der Stein für Richard Hartmann (+21.11.1917 in Cambrai, Frankreich) blieb bisher verschwunden.

Wir finden, dass es eine lohnende Aufgabe ist, diese mit vielen Geschichten verbundene Anlage wieder ein Stück in die Öffentlichkeit zu rücken. Vielleicht finden sich Geschichtsinteressierte und traditionsbewusste Sänger um hier Hand anzulegen.
UND wer weiß, vielleicht schlummert ja auch noch irgendwo die verschollene Gedenktafel der Sängereiche.

Um Hinweise dazu bitten
Frank Henschel, mail: f.henschel@gmx.de und Frank Owczarek, mail: frankow01@aol.com








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