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Städtisches Gymnasium

Städtisches Gymnasium
Rudolf Kühn Jahr - 1927–1929
Standort: Jahnstr. 3–9 (Schulgebäude), Jahnstr. 1
Copyright; © Stadt Forst (Lausitz)
Hinzugefügt am 24.05.2019

PDF-Datei
Lage: Jahnstr. 3–9 (Schulgebäude), Jahnstr. 1
Bauzeit: 1927–1929 (Einweihung: 9.4.1929)
Architekt: Rudolf Kühn, Mitwirkung: Karl Dassel
Bauherr: Stadt Forst (Lausitz)
Heutige Nutzung: Europaschule Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium (Landkreis Spree-Neiße)

Die Jahnschule wurde als Ersatzbau für die zu eng gewordene Schule am heutigen Pestalozziplatz errichtet. Der sparsam geschmückte, expressionistische Bau fällt durch seine
gelungene Gruppierung der Massen auf, der im Stadtbild Akzente setzte und die Abkehr von wilhelminischen kasernen- und palastartigen Schulbau dokumentiert.
Ausgewogene Gliederung des dreiflügeligen Baukörpers durch umlaufendes Gesims und spitzwinklige Fensterverdachung, vertikal durch profilierte Rahmung der Fensterachsen. Die vorgesehene Trennung der Flügel nach Funktionen wurde zugunsten einer geschlossenen Unterbringung der naturwissenschaftlichen Lehrräume im 2. OG aufgegeben. Im Westflügel Turnhalle, darüber die Aula mit Bildhauerarbeiten von Joh. Ernst Born. Die heute am Wasserturm aufgestellte Schlagballspieler-Plastik von Wrba wurde ursprünglich auf dem Schulvorplatz errichtet. Das Direktorenwohnhaus im Landhausstil und die Außenanlagen (Planung: Boese) wurden bis 1930 fertiggestellt. In der Schule bezog auch das Stadtarchiv Räume. Im Krieg
Lazarett, nach 1945 wechselnde Nutzungen (u. a. Vertriebenenlager, Sportschule), EOS nur bis 1959, 1991 Neugründung als Gymnasium. Umfassend saniert, Raumstruktur und äußere Erscheinungsform weitgehend erhalten geblieben.


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