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Weissagk bei Forst, Weissagk bei Vetschau, Weissag bei Calau, Weißagk bei Sonnewalde/Luckau – ein Gruppenbild mit Rätsel
30.01.2022 18:00 - Frank Henschel
Auflösung - siehe unten!

Das Brandenburgische Textilmuseum in Forst hat im Oktober 2020 ein Gruppenbild mit dem „Kriegerverein“ Weißagk aus dem Jahr 1928 überreicht bekommen.
Die Aufnahme stammt vom Cottbuser Fotografen Paul Mietke.
Doch handelt es sich wirklich um das ehemalige Weissagk bei Forst?
Es gibt einige Zweifel. So konnte bisher kein Vergleichsbild gefunden werden, dass ein ähnliches Gebäude (Gasthof?) in Weissagk bei Forst zeigt.
Das Problem bei Abbildungen von Weissagk ist, dass es vier Orte mit diesem Namen in der Region gab.
Weißagk bei Forst (manchmal auch Weißagk bei Klinge) - 1984/85 für den Braunkohle-Tagebau abgetragen.
Weißagk bei Vetschau – dieser Ort wurde 1937 in Märkischheide umbenannt.
Bei Calau gibt es ebenfalls ein kleines Dörfchen Weißag … nur mit „g“ am Ende. Und es gibt noch ein Weißagk bei Sonnewalde/Luckau.

Wer hat hilfreiche Kenntnisse um dieses Gruppenbild fest zuordnen zu können?
Frank Henschel
f.henschel@gmx.de

Ergänzung und Auflösung vom 30.1.2022
Ein paar Indizien gab es schon in den letzten Monaten, die darauf hindeuteten, dass das Gruppenbild nicht in Weißagk bei Forst entstanden ist. Die Spur führte zum heutigen Stadtteil von Vetschau mit dem Namen „Märkischheide“. Diesen Namen trägt das Dorf aber erst seit 1937. Zuvor trug Märkischheide den Namen Weißagk. Über alte Postkarten war auch passende Gaststätte schon gefunden worden.
Letzte Zweifel wurden dann in dieser Woche beseitigt. Eine Familie aus Märkischheide, früher Weißagk sendete genau das gleiche Bild, das im Nachlass der Oma gefunden wurde.
Das Ergebnis der Recherchen ist, dass das Gruppenfoto in Märkischheide/Weißagk aufgenommen wurde. Die damalige Gaststätte existiert noch, wenn auch baulich verändert, und heißt heute „Spreewaldhof“.
Weißagk bei Forst ist damit aus dem Rennen.



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