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Verschollene Kunst und Kultur in Forst (Lausitz)

Es sind 141 Artikel in diesem Bereich
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Erich Grünnert - ein völlig unbekannter Schriftsteller aus Groß Jamno
29.06.2018 23:00 - Frank Henschel
Dem Forster Heimatforscher und Sammler historischer Fahrräder, Lutz Nerlich, fiel bei der Sichtung alter Adressbücher ein recht ungewöhnlicher Eintrag auf. Im Adressbuch für den Landkreis Sorau aus 1938 steht unter Groß Jamno: Grünnert; Erich, Schriftsteller, Dorfstraße 9. Nun will man meinen, dass es in der Natur eines Schriftstellers liegt, in Bibliotheken, Archiven etc. irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Hier scheint es tatsächlich anders sein. Nirgends ließ sich auch nur der kleinste Informationsschnipsel vom

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Warum die Forster Stadteisenbahn "Jule" heißt, weiß heute keiner mehr, behauptet der MDR. Ist das wirklich so?
22.05.2018 22:05 - Frank Henschel
Am 26.Mai 2018 feiern die Forster und Eisenbahnfans "125 Jahre Forster Stadteisenbahn". Mehrere, genauer gesagt, neun Kastenloks der Firma Krauss prägten bis 1965 das Forster Stadtbild und belieferten die Fabriken mit Rohwaren. In der Vorankündigung eines Beitrages der Fernsehsendung „MDR-Zeitreise“ wird behauptet, dass niemand mehr weiß, woher der Name „Jule“ kommt. Und tatsächlich gibt die entsprechende Fachliteratur keinen Hinweis auf die Herkunft des Namens „Jule“ oder „Schwarze Jule“. Aber vielleicht können Interessierte

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Forster Museumsverein auf „Jule-Schatzsuche“
04.04.2018 18:30 - Frank Henschel
In diesem Jahr blickt Forst und allen voran der Museumsverein auf die 125 jährige Geschichte der Stadteisenbahn „Schwarze Jule“. Mit Hochdruck arbeitet eine Arbeitsgruppe daran, das Jubiläum aufwendig auszugestalten. Ein erster mit Spannung erwarteter Höhepunkt war in dieser Woche eine „Jule-Schatzsuche“. Mit fachlicher Unterstützung der Firma Sensys aus Bad Saarow wurden Areale auf dem alten Forster Stadtbahnhof untersucht. Ziel war das auffinden dreier lang gestreckter Rollgruben. Sie waren einst dafür bestimmt die

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Haben Sie noch ein Stück „Schwarze Jule“?
27.02.2018 19:00 - Frank Henschel
In diesem Jahr werden das Forster Textilmuseum und der Museumsverein das 125-jährige Jubiläum der Forster Stadteisenbahn „Schwarze Jule“ begehen. Vielfältige Aktivitäten sind dazu geplant. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass doch noch erstaunliche Teile der ehemaligen Stadtbahn in Kellern, Garagen und Gärten schlummern. Wir möchten Sie bitten, Maschinenteile (Relikte der Loks, Rollböcke, Spurwagen) Werkzeuge, Schienentechnik und andere Objekte, sowie Originaldokumente mit Bezug zur „Schwarzen Jule“ für Ausstellungszwecke zu Verfügung zu stellen. Interessenten/Leihgeber wenden

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Die verschollenen Passarius-Tagebücher – eine kleine Lücke konnte nun erneut geschlossen werden!
23.02.2018 00:00 - Frank Henschel
Der Forster Ehrenbürger Friedrich Passarius (1824-1911) hat der Nachwelt einen Schatz hinterlassen. Tagebücher oder besser, Aufzeichnungen über das Leben in Forst im 19. Jahrhundert. Da lag das enge Stadtgebiet lediglich zwischen Mühlgraben und Lohmühlgraben und zur Stadt zählten nur 2600 Einwohner. Die originalen Tagebücher (wohl 12 große Bände) gelten als verschollen. Doch in frühen Forster Tageblättern und anderen Publikationen sind Auszüge erschienen. MANFRED GEISLER hat vor mehreren Jahren begonnen, diese sekundären Schriften

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Von der verschollenen Postmeilensäule oder Prunksäule in Amtitz / Filaru pocztowego z Gębice
29.12.2017 11:00 - Frank Henschel
Heute sind Detektive der Geschichte gefragt!! Gesucht wird nach der alten Post-Meilen-Säule von Amtitz/Gębice. Amtitz liegt nordöstlich von Forst in Polen. Die dreikantige Säule stammt vermutlich aus dem Jahr 1732. Sie stand ganz nah am nun nicht mehr vorhandenen Schloss in Amtitz. 1968 wurde die zertrümmerte Säule von Polen und Deutschen gemeinsam gesichert. 1969 gab es den Plan, dass die Säule restauriert wird und vor dem Muzeum Poczty i Telekomunikacji in

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Neues aus der „Passarius-Forschung und eine rätselhafte Porzellan-Plakette
05.11.2017 15:00 - Frank Henschel
Friedrich Passarius (1824-1911) war Bäckermeister, Gastwirt, Stadtverordneter, Landtagsabgeordneter, Mitbegründer der Feuerwehr, großzügiger Spender, Forster Ehrenbürger … und ein bedeutender Forster CHRONIST. Für die Forster Heimatkunde sind seine „Tagebuchaufzeichnungen“ ein unglaublicher Schatz. Bedauerlicher Weise ist sein Gesamtwerk bisher verschollen. Lediglich Fragmente oder Auszüge sind hier und da abgedruckt worden. Seit Jahren versucht Manfred Geisler diese alten Passarius-Aufzeichnungen systematisch zusammenzutragen, aufzubereiten und so der regionalen Heimatforschung zur Verfügung zu stellen. Zwei Hefte sind

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Historische Autos der Firma Maybach in Forst – Wer weiß etwas?
13.10.2017 16:30 - Frank Henschel
In der Redaktion dieser „Verschollenen-Seite“ landete wieder eine ungewöhnliche Forschungsanfrage. Dabei geht es um Autos der Firma Maybach, die in den 30ziger und 40ziger Jahren auch in unserer Stadt Forst gefahren sind. In der Maybach-Firmengeschichte wurden in den rund zwanzig Jahren Automobilbau nur 2300 Maybach-Fahrzeuge gefertigt. Sie sind somit sehr selten und waren durch die Herstellung in Handarbeit extrem kostspielig. Nach bisherigen Erkenntnis gab es in Forst mindestens zwei dieser Fahrzeuge.

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Sensationelle Farbdias von Forst aufgetaucht
22.09.2017 21:17 - Frank Henschel
Kennen Sie Farbaufnahmen von Forst aus der Zeit von vor 1945? Nein? Solche Bilder sind tatsächlich extrem selten. Das hat mehrere Gründe. Zum einen kamen die ersten marktreifen Farbdiafilme erst 1935/36 in den Handel. Dazu war die Verbreitung von Fotoapparaten nicht mit den heutigen Dimensionen zu vergleichen, wo so gut wie jeder ein fotofähiges Gerät mit sich herumträgt. Und natürlich sind solche altern Dias über die letzten 70-80 Jahre zerstört worden oder durch

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Open-Air Ausstellung „Kühn(e) Zeiten in Forst“ ist wieder komplett.
30.08.2017 20:30 - Frank Henschel
Verteilt über das Stadtgebiet gibt es mehrere sehenswerte Open-Air Ausstellungen. Da ist der Industrie-Lehrpfad, die Ausstellung "Herrenzeiten" am Kaufland, die Tafeln zur Entwicklung des Kegeldamms und nicht zuletzt die Ausstellung „Kühn(e) Zeiten in Forst“ zum Stadtbaurat und Architekten Dr. Rudolf Kühn und seinen Bauten. Leider wurde letztere im Februar diesen Jahres komplett zerstört. Monatelang standen die nutzlosen Rahmen neben der Post. Doch nun sind alle Tafeln wieder gerichtet. Über 2000 Euro hat die

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Etwas, das nie erschienen ist oder die unvollendete „Geschichte der Stadt Forst“.
06.08.2017 20:28 - Frank Henschel
In der Forster Geschichtsforschung nehmen die beiden Bücher „Geschichte der Stadt Forst“ von Wilfried Scholze und Richard Ihlo einen wichtigen aber auch zu recht umstrittenen Platz ein. Die hauptsächliche Kritik besteht darin, dass das bürgerliche Engagement und Handeln sowie das aus Kreisen der Forster Unternehmer, durchweg diskreditiert wird. Dagegen wird das politische Handeln der Forster Arbeitnehmerschaft völlig überhöht zur Darstellung gebracht. Es sind Bücher, die ein sozialistisches/kommunistisches Geschichtsbild transportieren. Eine sehr wichtige

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Über ein gerettetes Forster Luther-Gemälde
20.07.2017 21:00 - Frank Henschel/Pfr. Christoph Lange
Ein fast lebensgroßes Lutherbild steht seit Anfang Juni 2017 in der Forster Stadtkirche. Es hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1925 von R. Hülsenbeck gemalt, hing es vor dem 2. Weltkrieg im Kirchsaal des Gemeindehauses in der Frankfurter Straße 23. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau der Kirche gelangte das Bild dorthin, wurde aber nie präsentiert, sondern irgendwo abgestellt und fast vergessen. Als Anfang des neuen Jahrtausends Glasfenster in der Kirche erneuert

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Keine Neuigkeiten zum Forster Brückenmännchen
08.07.2017 18:00 - Frank Henschel
Seit nun zwei Jahren ist das "Brückenmännchen" von der Langen Brücke in Forst-Berge/Zasieki verschwunden. Damit fehlt auch ein wichtiges Forster Original oder Wahrzeichen. Um 1922 wurde es vom Dresdner Bildhauer Georg Wrba geschaffen. Weder in Deutschland oder in Polen gib es bisher eine Spur von der Figur. Doch an den Verlust soll auch dieses Jahr wieder erinnert werden. Vielleicht geschieht ja doch ein Wunder! Frank Henschel f.henschel@gmx.de

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Anfrage zu einem ungewöhnlichen Kiefern-Exponat aus Pförten
07.07.2017 22:30 - Kristian Schmidt
Gesucht werden Hinweise aus Zeitungen, Literatur oder auch Überlieferungen zu einer 190-jährigen Kiefer aus Pförten, die für ihr Alter sehr kleinwüchsig und mit sehr engen Jahresringen ausgestattet war. Dieses Exponat befindet sich heute in der historischen Holzsammlung des "Forstbotanischen Garten" Eberswalde. Diese Sammlung existiert bereits seit 1870. Es sind leider dazu keine Herkunfts- oder Eingangsdaten aus dem früheren Pförten vorhanden. Mit Sicherheit ist diese Kiefer vor 1945 nach Eberswalde gekommen. Wer darüber

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Historische Notlandestelle der Ozeanflieger Chamberlin und Levine bei Klinge neu markiert!
04.07.2017 19:54 - Frank Henschel
Am 4. Juni 1927 machten sich zwei Amerikaner, der Pilot Clarence Chamberlin und sein Passagier Charles Levine von New York auf, zu einem Nonstop-Flug nach Europa. Berlin war als Ziel anvisiert. Damit sollte der wenige Tage zuvor nach Paris geflogene Charles Lindbergh übertroffen werden. Die Atlantiküberquerung gelang Chamberlin und Levine. Etwa 150 000 begeisterte Berliner warteten fieberhaft auf die Landung der Helden in Tempelhof. Doch über Deutschland verflogen sich die beiden mehrfach

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Neuigkeiten zum Weberbrunnen.
20.03.2017 23:15 - Frank Henschel
Ein Artikel zum Weberbrunnen am 21.12.2014 war der Beginn dieser Rubrik in der es hauptsächlich um verschollenes Forster Kunst- und Kulturgut geht. Nach Monaten der Ruhe scheint nun Bewegung in die Sache „Weberbrunnen“ geraten zu sein. In den letzten Tagen sind in Polen zwei Artikel in der Gazetta Lubuska zum Weberbrunnen und der Figur erschienen. Der Weberbrunnen steht in seinen Resten auf der polnischen Seite der „Langen Brücke“. Die Weberfigur befindet sich

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Schacksdorfer wollten nicht mehr am Pranger stehen. Wurde er vergraben?
05.02.2017 16:00 - Frank Henschel
Unscheinbar sehen die beiden Basaltsäulen aus, die hier auf dem Foto um 1939 abgebildet sind. Doch sie bergen eine spannende Dorfgeschichte. Denn es sind die beiden Prangersäulen, die rechts an der Kirche von Groß Schacksdorf standen. Sie waren aber nicht für Mord und Totschlag sondern schon für recht gering anmutende Vergehen vorgesehen. Die Dorf-und Flurordnung aus dem Jahr 1740 bestimmte, dass vor der Predigt kein Spiel weder mit Karten noch mit Kegeln oder

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Brachte der letzte Geschichtsstammtisch mit historischen Forster Luftbildaufnahmen den entscheidenden Tipp zur Auflösung des Jennrich Gemäldes?
27.01.2017 20:00 - Frank Henschel
Fast zwei Jahre rätselte die interessiert Öffentlichkeit, Experten und Hobbyhistoriker über den Fabrikhof, den der Forster Maler Willi Jennrich 1939 malte (siehe hier Artikel vom 29.5.2015). Alle Verortungen scheiterten bisher. Da der Fabrikhof keinen Stadteisenbahnanschluß (Schwarze Jule) zeigt, wurden auch intensiv Objekte südlich der Eisenbahnlinie unter die Lupe genommen. Auch dort ohne Erfolg. Nun hat eine Luftbildaufnahme, die beim gestrigen Geschichtsstammtisch im Forster Hof präsentiert wurde, neuen Schwung in die Suche von

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Sensationeller archäologischer Fund wanderte vermutlich durch den Schornstein
22.11.2016 22:30 - Frank Henschel
Zugegeben: Forst ist nicht gerade berühmt für besondere archäologische Funde. Die 2002 auf dem Gebiet vom neuen Stadtteil Horno gefundenen Brunnen der Billendorfer Kultur (vor rund 2300 Jahren) und die 2013 am Kegeldamm ausgegrabenen MG-Panzernester waren die letzten Entdeckungen, die eine gewisse Aufmerksamkeit erzielten. Doch vor reichlich 80 Jahren gab die Erde bei Forst etwas Besonderes preis. Einen vermutlich mehr als 3000 Jahre alten Einbaum entdeckten 1934 Arbeiter bei Entwässerungsarbeiten auf den

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Neues zur Hänsel-Halle (Reithalle) in Forst (Lausitz)
27.10.2016 15:43 - Helmut Fleischhauer
Am 10.03.2016 veröffentlichte ich einen Aufruf zur Hänsel-Halle von Uwe Jörgler. Er wunderte sich, warum darüber kaum etwas bekannt ist. Die Reithalle wurde von dem Tuchfabrikanten und Reiter Hänsel in Auftrag gegeben und war bei der Fertigstellung 1935 eine der größten Reithallen Deutschlands. 1936 hatte die SA durch einen Erlass Hitlers das „Nationalsozialistische Reiterkorps“ (NSRK) ins Leben gerufen, dessen Zweck eine „einheitliche Ausbildung im Reiten und Fahren vor der [Militär]Dienstzeit“ sein sollte. Alle 18-20jährigen männlichen

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